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  • Abfindung
    Mögliche Abfindungen von gesetzlich unverfallbare Anwartschaften und laufende Leistungen können lediglich im Rahmen des § 3 BetrAVG stattfinden. Ohne Zustimmung des Arbeitnehmers sind Rentenzusagen nur abfindbar, wenn der Monatsbetrag der aus der Anwartschaft resultierenden laufenden(...)
  • Abgeschlossenheits-bescheinigung
    Die Abgeschlossenheitsbescheinigung (AB) wird voneinem Bauaufsichtsamt ausgestellt und ist nach deutschem Recht erforderlich, wenn die Aufteilung eines Mietshauses in einzeln verkäufliche Eigentumswohnungen oder der Neubau von Eigentumswohnungen geplant ist. Di(...)
  • Ablösesumme
    Wenn nach Ablauf der Sollzinsbindung eines Darlehens eine Restschuld bestehen bleibt, und dieser Betrag ganz oder teilweise durch einen neuen Kredit abgelöst wird, so spricht man bei diesem Betrag von der Ablösesumme. Die Ablösesumme ist der Betrag, der zur vollständigen Ablösung des Kredites(...)
  • Ablösung
    Wenn ein bestehender Kredit durch Eigenkapital oder ein neues Darlehen zurückgeführt wird, spricht man von einer Ablösung. Wer plant, sein bestehendes Darlehens durch einen neuen zinsgünstigeren Kredit eines anderen Anbieters abzulösen, sollte genau berechnen, ob sich die Ablösung auch(...)
  • Abnahmeverpflichtung
    Ganz allgemein bedeutet die Abnahmeverpflichtung, die Auflage, eine vertraglich vereinbarte Leistung oder Lieferung verbindlich entgegenzunehmen. Dies gilt auch im Kreditwesen. Der Darlehensnehmer hat dem Darlehensgeber gegenüber eine Abnahmeverpflichtung, d.h. er muss die genehmigte(...)
  • Abtretung
    Wird eine Forderung von einem Gläubiger (Zedent) auf eine andere juristische oder natürliche Person übertragen, die damit der neue Gläubiger (Zessionar) wird, so spricht man nach § 398 BGB von einer Abtretung oder Zession. Die Abtretung ist also eine Änderung des Schuldverhältnisses.(...)
  • Abtretungskosten
    Abtretungskosten sind Notarkosten, die für die Abtretung einer Grundschuld im Rahmen einer Anschlußfinanzierung/Umschuldung eines bestehenden Darlehens anfallen. In der Regel betragen diese 0,2-0,3% des Grundschuldbetrages.
  • AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)
    Das AGG gilt auch in der betrieblichen Altersversorgung, wie das Bundesarbeitsgericht mit Urteil vom 11.12.2007 (3 AZR 249/06) entschieden hat. Dem Urteil ist zu entnehmen, dass die im AGG verankerten Diskriminierungsverbote zur Anwendung kommen, soweit das BetrAVG keine besonderen(...)
  • Akzessorische Sicherheit
    Akzessorisch bedeutet so viel wie zusätzlich, nebensächlich. Eine akzessorische Sicherheit ist immer vom Bestehen einer Forderung abhängig. Zu den akzessorischen Sicherheiten gehören: Hypotheken,Bürgschaften undPfandrecht Demzufolge sichert eineHypothekbeispielsweise nur den Betr(...)
  • Allgemeine Darlehensbedingungen
    Ähnlich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind die Allgemeinen Darlehensbedingungen im Voraus festgelegte Vertragsbestimmungen eines Darlehensgebers unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes und der Art des Darlehens. Die Allgemeinen Darlehensbedingungen(...)
  • Amtlicher Lageplan
    Der amtliche Lageplan ist ein Verzeichnis, das vom zuständigen Katasteramt oder Liegenschaftsamt geführt wird. Er wird auf Basis der Flurkarte von einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur erstellt. Der amtliche Lageplan gibt Aufschluss über die genaue Lage und Fläche eines(...)
  • An-/Ausbaukosten
    Anbaukosten bzw. Ausbaukosten fallen bei baulichen Maßnahmen zur Schaffung von neuem Wohnraum in einer bestehenden Immobilie an, beispielsweise beim Dachausbau, dem Anbau eines Wintergartens oder Ähnlichem. Anlieger können aber unter Umständen auch an Ausbaukosten Dritter beteiligt werden,(...)
  • Annuität / Annuitätendarlehen
    Als Annuität bezeichnet man eine regelmäßige, in ihrer Höhe gleichbleibende Zahlung, die aus Zins und Tilgung besteht. Bei einem Annuitätendarlehen werden Tilgungs- und Zinszahlungen so errechnet, dass die regelmäßige Gesamtbelastung während der gesamten Laufzeit konstant bleibt. Durch(...)
  • Anpassungsprüfpflicht
    § 16 Abs. 1 BetrAVG schreibt dem Arbeitgeber vor, das alle drei Jahre zu überprüfen ist, ob laufende Leistungen der betrieblichen Altersversorgung anzupassen sind. Die Entscheidung ist nach billigem Ermessen zu treffen. Zu beachten sind dabei insbesondere die Belange der Versorgungsempfänger(...)
  • Anschaffungskosten
    Im Allgemeinen sind Anschaffungskosten oder Erwerbskosten die Aufwendungen, die geleistet werden müssen, um einen Vermögensgegenstand zu kaufen und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Bezogen auf eine Immobilie setzen sich die Anschaffungskosten aus dem Kaufpreis und sämtlichen(...)
  • Anschlussfinanzierung
    AlsAnschlussfinanzierungbezeichnet man ein Darlehen, das nach Ablauf der Sollzinsbindung die bestehende Immobilienfinanzierung ablöst. Wird die Anschlussfinanzierung beim gleichen Kreditinstitut abgeschlossen, spricht man von einer Prolongation. Soll die Anschlussfinanzierung von ein(...)
  • Anschlusskosten
    Als Anschlusskosten werden die Aufwendungen bezeichnet, die für den Anschluss an öffentliche und private Versorgungsnetze anfallen. Das sind alle Kosten für den Anschluss des Hauses an das öffentliche und private Netz mit Frischwasserleitung und Abwasserkanal, Kosten für Stromzuleitung,(...)
  • Arbeitgeberdarlehen
    Gewährt der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern ein Darlehen beispielsweise zur Finanzierung von Wohneigentum, spricht man von einem Arbeitgeberdarlehen. In der Regel ist ein Arbeitgeberdarlehen wesentlich zinsgünstiger als bankübliche Finanzierungen, da sich die meisten Unternehmen am Zinssatz(...)
  • Arbeitgeberzuschuss
    Arbeitgeber können freiwillig einen Zuschuss zur betrieblichen Altersversorgung ihren Arbeitnehmern zahlen. Mit Inkrafttreten des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) wird ein Arbeitgeberzuschuss zur Pflicht, soweit der Arbeitgeber bei der Entgeltumwandlung aus einer Direktversicherung,(...)
  • Arbeitnehmersparzulage
    Die Arbeitnehmersparzulage ist ein staatlicher Zuschuss, der Arbeitnehmern zusteht, die über den Arbeitgeber eine bestimmte Form von Sparverträgen als vermögenswirksame Leistungen abschließen. Die Einzahlung bei diesen Sparverträgen, meist Bausparverträge oder Fondssparverträge, wird vom(...)
  • Auflassung
    Als Auflassung bezeichnet man die Einigung zwischen Verkäufer und Käufer über den Eigentumsübergang der Immobilie / des Grundstücks. Diese Einigung erfolgt beim Notar und ist Bestandteil des Kaufvertrages (§ 925 BGB). Der eigentliche Eigentumsübergang erfolgt erst durch die Auflassung(...)
  • Auflassungsvormerkung
    Die Auflassungsvormerkung wird in Abt. II des Grundbuchs eingetragen und sichert dem Käufer eines Grundstücks den schuldrechtlichen Anspruch auf Eigentumsübertragung zu. Damit können sich Käufer kostengünstig rückversichern, dass das erworbene Grundstück auch rechtlich wirksam an sie(...)
  • Aufteilungsplan
    Der Aufteilungsplan ist eine von der zuständigen Baubehörde mit Unterschrift und Siegel beurkundete Bauzeichnung und ist neben der Abgeschlossenheitsbescheinigung für den Erwerb einer Eigentumswohnung notwendig. Im Aufteilungsplan sind im Maßstab 1:100 Lage und Größe der im Sondereigentum(...)
  • Ausbauhaus
    Als Ausbauhaus bezeichnet man ein Objekt, das durch eine Baufirma aus vorgefertigten Teilen bis zu einem gewissen Grad - meist Rohbau - fertiggestellt und dann verkauft wird. Im Gegensatz zum Fertighaus wird ein Ausbauhaus also nicht schlüsselfertig übergeben. Der Käufer führt als Bauher(...)
  • Auskunftsanspruch
    Der § 4a BetrAVG regelt den Auskunftsanspruch des Arbeitnehmers. Der Arbeitgeber oder Versorgungsträger hat dem Arbeitnehmer auf dessen Verlangen hin mitzuteilen, ob und wie eine Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung erworben wird, wie hoch die bisher erworbene Anwartschaft ist und(...)
  • Außenanlagen
    Als Außenanlagen werden alle Flächen oder Grundflächen eines bebauten Grundstücks bezeichnet, die außerhalb des Gebäudes selbst liegen. Hierzu gehören beispielsweise Garagen, Stellplätze, Gartenanlagen, Zufahrten, Pflasterungen und Befestigungen von Wegen und nicht zuletzt die Ver- und(...)
  • Auszahlungskurs
    Der Auszahlungskurs ist der Betrag, der an den Darlehensnehmer ausgezahlt wird. In der Regel sind das 100 % des Darlehensbetrages. Es kann aber unter Umständen auch eine Zinsvorauszahlung mit dem Darlehensgeber vereinbart werden. Diese wird dann vom Darlehensbetrag abgezogen und dem(...)
  • Auszahlungsvoraussetzungen
    Die Auszahlung des Darlehens ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, die nachweislich innerhalb einer bestimmten Frist erfüllt werden müssen. Zu diesen Auszahlungsvoraussetzungen gehören unter anderem vollständig unterzeichnete Darlehensverträge, sonstige vom Darlehensgeber angeforderte(...)
  • Aval
    Unter einem Aval wird eine Bürgschaft oder eine Garantie verstanden, die ein Kreditinstitut für einen Kunden (Avalkreditnehmer) Dritten gegenüber leistet. Das Kreditinstitut stellt also bei einem Aval keinen Geldbetrag zur Verfügung, sondern bürgt in Form einer Eventualhaftung mit seiner(...)
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  • Bauantrag
    Wer ein baugenehmigungspflichtiges Bauvorhaben hat, muss zunächst einmal einen Bauantrag bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde stellen. Mit dem Bauantrag wird die Baugenehmigung beantragt. Neben dem Bauantragsformular müssen folgende Unterlagen (Bauvorlagen) eingereicht werden: Lageplan(...)
  • Bauanzeige
    Wer eine nichtgenehmigungspflichtige, aber anzeigenpflichtige Baumaßnahme plant, braucht zwar keine Baugenehmigung, muss aber sein Vorhaben der zuständigen Bauaufsichtsbehörde anzeigen. Grundsätzlich ist die Bauanzeige in ihrer Form ein Baugenehmigungsverfahren, allerdings im Vergleich zum(...)
  • Baubeschreibung
    Die Baubeschreibung ist eine detaillierte Beschreibung des Bauvorhabens. Neben der Art der Bauausführung werden hier alle verwendeten Materialien, Farben, Fabrikate genau beschrieben und aufgelistet. Außerdem wird in der Baubeschreibung der Zeitplan zur Fertigstellung des Bauvorhabens(...)
  • Bauerwartungsland
    Als Bauerwartungsland werden Flächen bezeichnet, die in ihrer Eigenschaft, ihrer Beschaffenheit und ihrer Lage nach eine bauliche Nutzung in absehbarer Zeit erwarten lassen. Bauerwartungsland ist in der Regel deutlich günstiger als Bauland und daher für Käufer interessant, die sparen bzw.(...)
  • Baufinanzierung
    Der Begriff Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung fasst alle Finanzierungsarten zusammen, die zur Deckung des Kapitalbedarfs bei einem Bauvorhaben bzw. dem Erwerb einer Immobilie dienen. Hierzu zählen auch Vor- und Zwischenfinanzierungen, Anschlussfinanzierungen und Forward-Darlehen(...)
  • Baugenehmigung
    Für die meisten Bauvorhaben ist eine Baugenehmigung notwendig. Um eine Baugenehmigung zu erhalten, muss zuerst einmal ein Bauantrag gestellt werden. Die Baugenehmigung ist der schriftliche Bescheid der zuständigen Bauaufsichtsbehörde, die das im Bauantrag beschriebene Bauvorhaben(...)
  • Baugrenze / Baulinie
    Als Baugrenze bezeichnet man die im Bebauungsplan eingezeichnete Linie, welche nach § 23 der Baunutzungsverordnung von Gebäuden oder Gebäudeteilen nicht überbaut werden darf. Wenn im Bebauungsplan nur eine Baugrenze und keine Baulinie festgelegt und eingezeichnet ist, kann das Gebäude(...)
  • Bauherr
    Ein Bauherr ist im Baurecht der geschlechtsneutrale Begriff für eine natürliche oder juristische Person, die rechtlich und wirtschaftlich verantwortliche Auftraggeberin bei der Durchführung von Bauvorhaben ist. Als Bauherr gilt demnach, wer in eigenem Namen und Interesse ein Bauvorhaben(...)
  • Bauherren-Haftpflichtversicherung
    Mit der Bauherrenhaftpflichtversicherung schützen sich Bauherren vor Haftpflichtansprüchen, die im Rahmen der Ausführung eines Bauvorhabens entstehen können. In der Regel überträgt der Bauherr zwar die Haftungsrisiken auf den von ihm bestellten Koordinator der Baustelle (Bauunternehmer(...)
  • Baujahr
    Als Baujahr gilt grundsätzlich das Jahr, in dem ein Gebäude bezugsfertig errichtet wurde. War beispielsweise das Richtfest Ende 2006, die Bezugsfertigstellung aber Anfang 2007, so gilt 2007 als Baujahr der Immobilie. Wird das Gebäude später durch große Schäden teilweise neu errichtet,(...)
  • Baukosten
    Als Baukosten bezeichnet man die Aufwendungen für die Errichtung eines Gebäudes oder Anbaus ohne die Ausgaben für das Grundstück und dessen Erschließung. Die Baukosten werden in Kosten für das Gebäude (reine Baukosten), Kosten für die Außenanlagen, Aufwendungen für besondere Betriebstechnik(...)
  • Bauleistungsversicherung
    Die Bauleistungsversicherung sichert ein Neubauvorhaben gegen unvorhersehbare Schäden an versicherten Bauleistungen und Baumaterialien ab. Durch die Bauleistungsversicherung abgesicherte Schäden können z. B. durch höhere Gewalt, Vandalismus, Diebstahl und ungewöhnliche(...)
  • Baumängel
    Als Baumängel werden Mängel bezeichnet, die aufgrund fehlerhafter Entwürfe, Ausführungen oder mangelhaftem Material entstehen. Damit ist ein Baumangel die Abweichung des Ist-Zustandes einer entstehenden Immobilie vom geschuldeten/ vereinbarten Sollzustand. Ein Baumangel liegt dann vor,(...)
  • Baunebenkosten
    Die Baunebenkosten sind Teil der Baukosten. Sie beinhalten alle Aufwendungen, die nicht in direktem Zusammenhang mit der Errichtung des Gebäudes und der Außenanlagen, dem Kauf und der Erschließung des Grundstücks stehen. Zu den Baunebenkosten zählen die Planungskosten z. B. Honorare für(...)
  • Bauordnung
    Die Bauordnung (BauO) oder Landesbauordnung (LBO) ist auf Landesebene festgelegt und in Deutschland ein wesentlicher Bestandteil des öffentlichen Baurechts. Die Bauordnungen der einzelnen Bundesländer regeln den Ablauf des Baugenehmigungsverfahrens, die Organisation de(...)
  • Bauspardarlehen
    Als Bauspardarlehen bezeichnet man das Darlehen einer Bausparkasse nachdem der Bausparvertrag voll bespart und zugeteilt wurde. Die Höhe des Bauspardarlehens ergibt sich aus der Differenz zwischen der vertraglich vereinbarten Bausparsumme und dem angesparten Guthaben. Bauspardarlehen(...)
  • Bausparen / Bauspartarif / Bausparvertrag
    Bausparen nennt man das regelmäßige Sparen auf einen Bausparvertrag. Geschlossen wird der Bausparvertrag zwischen einer Bausparkasse und dem Bausparer. Im Vertrag wird unter anderem die Bausparsumme und der Bauspartarif festgelegt. Im Bauspartarif sind Guthabenverzinsung, Mindestansparsumme,(...)
  • Bautechnische Unterlagen
    Als bautechnische Unterlagen werden Nachweise zum Beleihungsobjekt bezeichnet, die unseren Finanzierungspartnern zur Bewertung der Immobilie dienen. Zu den bautechnischen Unterlagen gehören Baupläne, Baubeschreibung, Wohn- und Nutzflächenberechnung, Berechnung des umbauten Raumes,(...)
  • Bauträger / Bauträgervertrag
    Bauträger sind Unternehmen, die Grundstücke erwerben und darauf schlüsselfertige oder im Rohbau befindliche Immobilien zum Weiterverkauf errichten. Der Bauträger finanziert sein Vorhaben mit eigenen oder finanzierten Mitteln und handelt auf eigenes Risiko. Im Gegensatz zum Bauunternehme(...)
  • Bauträgermodell
    Das Bauträgermodell ist eine Vereinbarung zwischen Käufer und Bauträger, bei der Immobilien gekauft werden, die sich noch in der Bauphase oder sogar in der Planungsphase befinden. Wesentlich ist hier der Umstand, dass die betreffende Immobilie zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht(...)
  • Bauzeitzinsen
    Die Bauzeitzinsen sind die während der Bauphase anfallenden Zinsen einer Baufinanzierung. Bauzeitzinsen sind ein rein kalkulatorischer Wert. Der Bauherr zahlt in der Bauphase in der Regel noch Miete und bereits Zinsen für das Darlehen und hat somit für eine gewisse Zeit eine monatliche(...)
  • Bebauungsplan
    Der Bebauungsplan ist ein verbindlicher Bauleitplan. Er wird von der Gemeinde in Form einer Satzung beschlossen. Im Bebauungsplan sind die rechtsverbindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung festgehalten. Ein Bebauungsplan regelt damit die Art und Weise der möglichen Bebauung von(...)
  • Beglaubigung
    Bei einer Beglaubigung bestätigt der Notar die Echtheit von Unterschriften oder die Übereinstimmung eines Dokumentes mit dem Original (beglaubigte Abschrift). Der Gesetzgeber schreibt Beglaubigungen im Rechtsverkehr für bestimmte Verträge vor. Die Beglaubigung dient darüber hinaus auc(...)
  • Beitragsbemessungsgrenze (BBG)
    Die Beitragsbemessungsgrenzen ist der Höchstbetrag, bis zu dem das Arbeitsentgelt oder die Rente eines gesetzlich Versicherten für Beiträge der einzelnen Zweige der gesetzlichen Sozialversicherung herangezogen wird. Die Beitragsbemessungsgrenzen werden in der Regel jährlich von der(...)
  • Beitragsorientierte Leistungszusage
    Seit dem 01.01.1999 gibt es die sog. beitragsorientierte Leistungszusage gem. § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrAVG. Bei dieser Zusageart legt der Arbeitgeber zunächst einen Aufwand (=Beitrag) fest, aus dem sich dann die Versorgungsleistung in der Regel durch versicherungsmathematische Umrechnung(...)
  • Beitragszusage mit Mindestleistung
    Zum 01.01.2002 wurde in § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG die sog. Beitragszusage mit Mindestleistung aufgenommen. Eine solche Zusageart liegt vor, wenn sich der Arbeitgeber verpflichtet, Beiträge zur Finanzierung von Leistungen der betrieblichen Altersversorgung an einen Pensionsfonds, eine(...)
  • Beitragszusage (Reine Beitragszusage)
    Die (reine) Beitragszusage wurde durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz neu eingeführt. Fest zugesagt sind hier nur noch die Beiträge des Arbeitgebers und seine sog. Subsidiärhaftung entfällt. Der Arbeitnehmer erhält durch diese Zusage keine Garantieleistung, z.B. in Form einer Kapital-(...)
  • Beleihung
    Als Sicherheit für eine Immobilienfinanzierung dient in der Regel die Beleihung der zu finanzierenden Immobilie. Durch Eintrag der Beleihung ins Grundbuch, sichern sich Kreditinstitute gegen eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers ab. Grundlage für die Höhe der Beleihung und(...)
  • Beleihungsauslauf
    Als Beleihungsauslauf wird das prozentuale Verhältnis zwischen der Darlehenssumme und dem vom Finanzierungspartner ermittelten Beleihungswert einer Immobilie bezeichnet. Zur Verdeutlichung ein kurzes Rechenbeispiel:Eine Immobilie kostet 250.000 Euro und hat einen Beleihungswert von 225.000(...)
  • Beleihungsgrenze
    Kreditinstitute beleihen Immobilien nur bis zu einer bestimmten intern festgelegten Beleihungsgrenze. Da die Beleihung als Sicherheit für das auzugebende Darlehen dient, ist die Beleihungsgrenze der ausschlaggebende Faktor für die maximale Höhe des Darlehens. Sie errechnet sich aus einem(...)
  • Beleihungsobjekt
    Die Immobilien oder Grundstücke, die vom Darlehensgeber als Sicherheit für eine Baufinanzierung herangezogen werden, nennt man Beleihungsobjekte. Zur Absicherung durch das Beleihungsobjekt werden in der Regel Grundschulden eingetragen.
  • Beleihungswert
    Der Beleihungswert einer Immobilie oder eines Grundstücks wird von der darlehensgebenden Bank nach internen Richtlinien festgesetzt. Es ist in der Regel der Preis, der jederzeit für das Objekt erzielt werden kann. Grundlage für die Berechnung des Beleihungswertes ist der Marktwert bzw.(...)
  • Bemusterung
    Die Ausstattung eines Fertighauses oder einer Bauträgerimmobilie ist vom Käufer in der Regel teilweise frei wählbar. Diese individuellen Ausstattungsmerkmale, die der künftige Käufer zusammenstellt, nennt man Bemusterung. In der Bemusterung können beispielsweise die Eingangstür, die(...)
  • Bereitstellungszinsen
    Als Bereitstellungszinsen bezeichnet man die Zinsen, die für ein genehmigtes, aber noch nicht ausgezahltes Darlehen anfallen. Bereitstellungszinsen sind demnach nur für den Teildarlehensbetrag zu entrichten, der noch nicht abgerufen wurde.  In der Regel fallen die Bereitstellungszinsen(...)
  • BetrAVG
    Die Abkürzung BetrAVG steht für das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung, kurz auch Betriebsrentengesetz genannt. Es wurde am 19.12.1974 erlassen und beinhaltet arbeitsrechtliche Vorschriften zur betrieblichen Altersversorgung zum Schutz der Arbeitnehmer. Der(...)
  • Betriebskosten
    Nach der gesetzlichen Definition in § 1 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) sind Betriebskosten (oft auch als Nebenkosten bezeichnet) laufende Kosten, die dem Eigentümer durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes und des Grundstücks entstehen. Einmalige Kosten zählen nicht zu den(...)
  • Bewertungszahl
    Die Bewertungszahl wird für jeden Bausparvertrag an bestimmten Stichtagen (monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich) errechnet und ergibt sich aus der Bewertung des Sparguthabens sowie der darin enthaltenen Guthabenzinsen und den bis zum Stichtag vorausberechneten Jahreszinsen. Die(...)
  • Bewirtschaftungskosten
    Als Bewirtschaftungskosten werden alle Aufwendungen bezeichnet, die ein Eigentümer bzw. Vermieter für die laufende Bewirtschaftung und Unterhaltung einer Immobilie zahlt. Zu den Bewirtschaftungskosten zählen nach § 18 der Wertermittlungsverordnung (WertV) und § 24 der II(...)
  • Bodenrichtwert / Bodenwert
    Der Bodenrichtwert ist eine durchschnittliche Bemessungsgrundlage für die Bewertung von Grundstücken. Da der Bodenrichtwert nur ein Durchschnittswert ist, muss der Bodenwert (Verkehrswert) eines Grundstückes anhand seiner Besonderheiten geschätzt werden. Als Bodenrichtwerte gelten demnach(...)
  • Bonität
    Unter Bonität versteht man die Kreditwürdigkeit eines Darlehensnehmers. Die Feststellung der Bonität eines künftigen Darlehensnehmers dient dazu, die Kreditrisiken des Gläubigers, insbesondere von Kreditinstituten, vor der Vergabe eines Darlehens bzw. Kredits einzuschätzen und damit zu(...)
  • Bonitätsprüfung
    Die Bonitätsprüfung dient der Feststellung der Kreditwürdigkeit (Bonität) eines Darlehensnehmers. Zur Bonitätsprüfung werden zwei Kriterien herangezogen, die persönliche und die sachliche Bonität. Zur Feststellung der persönlichen Bonität werden Zuverlässigkeit und Zahlungswilligkeit(...)
  • Briefgrundschuld
    Die Briefgrundschuld wird alsGrundschuldmit Brief insGrundbuch, Abteilung III, eingetragen. Die Briefgrundschuld dient in der Regel zur Absicherung eines Kredites. Bei der Briefgrundschuld tritt also der Schuldner den Anspruch am Grundstück bzw. der Immobilie an den Gläubiger ab (...)
  • Bürgschaft
    Bei einer Bürgschaft verpflichtet sich der Bürge vertraglich gegenüber dem Gläubiger, für die Erfüllung der Verbindlichkeiten bei Nichtzahlung eines Dritten (Hauptschuldners) einzustehen - der Bürge haftet mit seinem gesamten Vermögen (selbstschuldnerische Bürgschaft). Der Gläubiger sichert(...)
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  • CAP Darlehen
    EinCAP-Darlehenist ein variabel verzinsliches Darlehen mit einer Zinsobergrenze (Cap). Der Zinssatz wird in regelmäßigen Abständen (alle 3 bzw. 6 Monate) an das aktuelle Zinsniveau angepaßt, das sich amEURIBORorientiert. Dies ist ein Referenzzinssatz, zu dem sich Banken untereinander (...)
  • Courtage
    Die Courtage oder Maklerprovision ist die Gebühr, die ein Immobilienmakler für die erfolgreiche Vermittlung eines Miet- oder Kaufvertrags erhält. Die Maklercourtage wird nur nach erfolgreichem Abschluss des vermittelten Vertrages fällig und auch nur dann, wenn zwischen Makler und Kunden ein(...)
  • CTA-Modell
    Die Abkürzung CTA steht für Contractual Trust Arrangement. Dabei handelt es sich um eine vom Unternehmen rechtlich getrennte Treuhand-Gesellschaft, in die bestimmte Vermögensgegenstände, die zur Erfüllung der betrieblichen Altersversorgung reserviert sind, ausgegliedert werden. Die(...)
  • d

  • Damnum
    Ein Damnum ist der seltener verwendete Begriff für Disagio. Es ist damit eine Zinsvorauszahlung gemeint, durch die der Sollzins gesenkt wird. Das Darlehen wird nicht in voller Höhe (100%) ausgezahlt, sondern z. B. bei einem Disagio/Damnum von 5% nur zu 95%. Der Kreditnehmer muss aber(...)
  • Darlehensbewilligung
    Als Darlehensbewilligung bezeichnet man die rechtsverbindliche Genehmigung eines Darlehensgebers, dem Darlehensnehmer eine beantragte Darlehensumme zu den vereinbarten Konditionen bereitzustellen. Die Darlehensbewilligung wird erst gegeben, wenn alle hierfür notwendigen Parameter wie(...)
  • Darlehensphase
    Nimmt ein Bausparer nach Zuteilung der Bausparkasse ein Darlehen auf, so spricht man von der Darlehensphase. Die Höhe des Darlehens ergibt sich in der Regel aus der Differenz zwischen der im Bausparvertrag vereinbarten Bausparsumme und dem schon angesparten Guthaben. An die Sparphase(...)
  • Darlehensvertrag
    Ein Darlehensvertrag ist ein schuldrechtlicher Vertrag zwischen einem Darlehensgeber und einem Darlehensnehmer. Im Darlehensvertrag verpflichtet sich der Darlehensgeber (Bank, Kreditinstitut) dem Darlehensnehmer (Kunde) einen Geldbetrag in vereinbarter Höhe zur Verfügung zu stellen (§ 488 I(...)
  • Degressive Abschreibung
    Bei der degressiven Abschreibung werden Herstellungs- und Anschaffungskosten mit jährlich abnehmenden Sätzen steuerlich geltend gemacht. Im Gegensatz zur linearen Abschreibung entsteht hier eine höhere steuerliche Entlastung in den ersten Jahren, was durchaus von Vorteil sein kann. Die(...)
  • Dienstbarkeiten
    Unter Dienstbarkeiten sind Rechte von Drittnutzern gegenüber dem Grundstückseigentümer zu verstehen. Es werden drei Arten von Dienstbarkeiten unterschieden: die Grunddienstbarkeit (Überfahrrecht und Wegerecht),die beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Wohnrecht)und der persönliche(...)
  • Direktversicherung
    Eine Direktversicherung liegt gemäß § 1b Abs. 2 BetrAVG vor, wenn der Arbeitgeber eine Versicherung auf das Leben des Arbeitnehmers abschließt und der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen hinsichtlich der versicherten Leistungen ganz oder teilweise bezugsberechtigt sind. Als(...)
  • Direktzusage
    Bei einer Direktzusage erfolgt die Erfüllung des Versorgungsversprechens unmittelbar durch den Arbeitgeber selbst. Er ist also Arbeitgeber und Versorgungsträger zugleich. Alle Rechte und Pflichten aus der betrieblichen Altersversorgung leiten sich unmittelbar aus der Pensionszusage ab. Die(...)
  • Disagio
    Das Darlehen wird nicht in voller Höhe (100%) ausgezahlt, sondern z.B. bei einem Disagio von 5% nur zu 95%. Das Disagio (Damnum) stellt eine Zinsvorauszahlung dar. Hierdurch reduziert sich der Sollzinssatz. Der effektive Jahreszins bleibt unverändert. Diese Variante kann für(...)
  • Doppelverbeitragung
    Mit dem Begriff „Doppelverbeitragung“ wird zu einem die Tatsache bezeichnet, dass Betriebsrenten seit dem 1. Januar 2004 nicht mehr mit dem ermäßigten Beitragssatz zur Krankenversicherung der Rentner verbeitragt werden, sondern mit dem vollen Beitragssatz. Zum anderen wird von(...)
  • Durchführungsweg
    In Deutschland sind gesetzlich fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung geregelt. Dazu gehört die Direktzusage, auch unmittelbare Versorgungszusage genannt. Dies ist der einzige Durchführungsweg, bei dem der Arbeitgeber selbst die Leistungen erbringt. Ein weiterer(...)
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  • Effektiver Jahreszins
    Der effektive Jahreszins oder veraltet auch Effektivzins genannt, dient dazu, unterschiedliche Kreditangebote mit gleicher Laufzeit bzw. gleicher Sollzinsbindung, vergleichbar zu machen. Aus diesem Grund sind Kreditinstitute zur Angabe des effektiven Jahreszinses gesetzlich(...)
  • Effektivzins
    (veraltet für effektiver Jahreszins) Der effektive Jahreszins oder veraltet auch Effektivzins genannt, dient dazu, unterschiedliche Kreditangebote mit gleicher Laufzeit bzw. gleicher Sollzinsbindung, vergleichbar zu machen. Aus diesem Grund sind Kreditinstitute zur Angabe des effektiven(...)
  • Eigenkapital
    Als Eigenkapital bezeichnet man eigene Vermögenswerte, die für eine Immobilienfinanzierung bzw. Baufinanzierung eingesetzt werden. Das Eigenkapital ist also der Anteil des Vermögens, der nach Abzug sämtlicher Schulden übrig bleibt. Zum Eigenkapital zählen(...)
  • Eigenleistung
    Die Eigenleistung oder sogenannte Muskelhypothek spart beim Neubau oder der Renovierung/Sanierung einer Immobilie Kosten für externe Dienstleister. Der Bauherr, seine Angehörigen oder Bekannte bringen bei einem Bauvorhaben Arbeitsleistungen selbst ein und sparen somit entsprechende(...)
  • Eigennutzung
    Unter Eigennutzung ist die Nutzung einer Immobilie zu eigenen Wohnzwecken zu verstehen, d. h. die Immobilie ist nicht fremdgenutzt bzw. vermietet, sondern wird vom Darlehensnehmer/Eigentümer selbst bewohnt. Eine Eigennutzung kann für bestimmte Darlehensformen oder Sondervereinbarungen(...)
  • Eigentumswohnung
    Mit einer Eigentumswohnung erwirbt man das Eigentum an einer abgeschlossenen Wohnung innerhalb eines bestehenden oder noch zu errichtenden Wohngebäudes mit mehreren Einheiten. In der Regel ist der Besitz einer Eigentumswohnung mit einem Anteil am Gemeinschaftseigentum verbunden. Geregelt(...)
  • Einheitswert
    Am Einheitswert eines Gebäudes oder eines Grundstücks orientiert sich die Bemessung der Grundsteuer und bei Betriebsgrundstücken der Gewerbeertragssteuer. Die Berechnung des Einheitswertes wird vom zuständigen Finanzamt durchgeführt und dem Eigentümer der Immobilie über den(...)
  • Einkommen
    Als Einkommen bezeichnet man die regelmäßigen Einnahmen eines Privathaushaltes innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (Monat oder Jahr). Das Einkommen ist einer der wichtigsten Faktoren für eine Darlehensbewilligung. Zum Einkommen zählen: Lohn- und Gehaltszahlungen, Renten und Pensionen,(...)
  • Einkommen (zu versteuerndes)
    Das zu versteuernde Einkommen wird innerhalb der Einkommensteuererklärung ermittelt. Es ist nach EStG das Einkommen abzüglich der Freibeträge und sonstiger vom Einkommen abziehbarer Beträge, wie Werbungskosten, Fahrtkosten etc. Das zu versteuernde Einkommen ist maßgeblich für die(...)
  • Einkommensnachweise
    Einkommensnachweise werden zur Bonitätsprüfung benötigt. Sie belegen die Einkommensverhältnisse des Kunden und geben Auskunft darüber, in welcher Höhe eine finanzielle Belastung für den Kunden tragbar ist. Einkommensnachweise werden zur Feststellung der Bonität im Rahmen der Boniätsprüfung(...)
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
    Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung werden im Einkommensteuergesetz (§ 21 EStG) als Einkunftsart definiert und geregelt. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind Überschusseinkünfte und keine Gewinneinkünfte. Sie umfassen alle einkommensteuerpflichtigen Überschüsse oder Verluste aus(...)
  • Einliegerwohnung
    Als Einliegerwohnung bezeichnet man eine kleine, abgeschlossene Wohnung in einem Einfamilienhaus, die deutlich kleiner als die Hauptwohnung ist. Einliegerwohnungen befinden sich oft in Keller- oder Dachgeschossen und haben in der Regel einen eigenen Zugang. Verfügt ein Einfamilienhaus über(...)
  • Entgeltumwandlung
    Jeder Arbeitnehmer hat gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 3 BetrAVG einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung. Bei einer Entgeltumwandlung werden künftige Entgeltansprüche in eine wertgleiche Anwartschaft auf Versorgungsleistungen umgewandelt. D.h. der Arbeitnehmer verzichtet auf Teile seiner aktuellen(...)
  • Erbbaurecht
    Das Erbbaurecht ermöglicht es, Eigentümer eines Hauses zu sein, das auf einem fremden Grundstück steht. Als Entgelt zahlt der Erbbauberechtigte (Eigentümer oder Bauherr des Hauses) an den Erbbaurechtsgeber (Eigentümer des Grundstückes) den sogenannten Erbbauzins. Ein Erbbaurecht ist in der(...)
  • Erbbauzins
    Als Erbbauzins wird ein regelmäßiges Entgelt bezeichnet, das bei Inanspruchnahme eines Erbrechts vom Erbbauberechtigten an den Grundstückseigentümer zu entrichten ist. Der Erbbauzins wird im Erbbaugrundbuch eingetragen und hat damit dingliche Wirkung. Der Erbbauzins wird nach § 9 Abs. 2(...)
  • Erbpacht
    Im Unterschied zum Erbbaurecht bezieht sich der Begriff Erbpacht im ursprünglichen Sinne auf ein zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen. Diese historische Form der Landbewirtschaftung ist in Deutschland allerdings gesetzlich nicht mehr zulässig.(...)
  • Erhaltungsaufwand
    Als Erhaltungsaufwand werden Ausgaben bezeichnet, durch die etwas bereits Vorhandenes instandgesetzt, modernisiert oder instandgehalten wird. Das sind im Klartext alle Kosten, die für die Instandhaltung, Modernisierung oder Renovierung einer Immobilie anfallen. Der Erhaltungsaufwand kann(...)
  • Erschließung
    Alle Maßnahmen, die zum Anschluss eines Grundstücks an das öffentliche Versorgungsnetz nötig sind, werden im Begriff Erschließung zusammengefasst. Dazu zählen der Anschluss des Grundstücks an die Kanalisation, an öffentliche Verkehrswege und an die Wasser- und Energieversorgung sowie das(...)
  • Erschließungskosten
    Erst wenn ein Grundstück erschlossen ist, darf auf ihm gebaut werden. Die Erschließung selbst ist im Regelfall Aufgabe der Gemeinde. Bis zu 90% der Kosten trägt allerdings der Grundstückseigentümer. Erschließungskosten sind Ländersache und damit regional unterschiedlich. Sie bewegen sich(...)
  • Ertragswert / Ertragswertverfahren
    Der Ertragswert ist eine Bemessungsgrundlage für Finanzämter, Behörden und Kreditinstitute. Er wird zum Beispiel als Grundlage für den Beleihungswert oder für die Berechnung der Schenkungs- und Erbschaftssteuer herangezogen. Insbesondere bei vermieteten Mehrfamilienhäusern bildet der(...)
  • Erwerbskosten
    Im Allgemeinen sind Erwerbskosten oder Anschaffungskosten die Aufwendungen, die geleistet werden müssen, um einen Vermögensgegenstand zu kaufen und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Bezogen auf eine Immobilie setzen sich die Erwerbskosten aus dem Kaufpreis und sämtlichen mit(...)
  • EURIBOR
    EURIBOR ist die Abkürzung für European Interbank Offered Rate. Der EURIBOR ist der Zinssatz für Termingelder in Euro, zu dem zwischen europäischen Banken Termingelder gehandelt werden. Der EURIBOR dient unter anderem als Referenzzinssatz für variabel verzinste Darlehen wie das CAP-Darlehen.(...)
  • f

  • Fertighaus
    Ein Fertighaus ist ein aus vorgefertigten Teilen errichtetes Gebäude. Die industriell gefertigten Einzelteile eines Fertighauses werden angeliefert und vor Ort endmontiert. Die Fertighausbranche hat sich schon lange von der Standardisierung der 70er Jahre entfernt und eine alternative(...)
  • Festdarlehen
    Ein Festdarlehen ist ein sogenanntes endfälliges, tilgungsfreies Darlehen. Der Darlehensnehmer zahlt über die gesamte Laufzeit Zinsen, aber keine Tilgung. Die Darlehenssumme wird am Ende der Laufzeit auf einmal zurückgezahlt. In der Regel erfolgt die Rückzahlung über einen Tilgungsersatz,(...)
  • Festzins
    Als Festzins wird der bei einem Darlehen für eine bestimmte Laufzeit festgeschriebene Zinssatz bezeichnet. Eine Kündigung des Darlehens ist in dieser Zeit nicht möglich, genauso wenig wie eine Zinsänderung. Festzinsdarlehen bieten dem Darlehensnehmer daher maximale Planungssicherheit, da er(...)
  • Festzinsdarlehen
    Bei einem Festzinsdarlehen wird der Zinssatz für einen vereinbarten Zeitraum festgeschrieben. Man spricht hier von einem Festzins bzw. einer Sollzinsbindung. Die Kündigung eines Festzinsdarlehens ist während der Sollzinsbindung nicht möglich, genauso wenig wie eine Zinsänderung. Der Zinssatz(...)
  • Feuerversicherung
    Eine Feuerversicherung deckt Schäden an Gebäuden, die durch Brand, Blitzschlag oder Explosionen und deren Löschmaßnahmen entstehen. Mit der Feuerversicherung sind in der Regel auch Betriebsunterbrechungen bei Schäden an gewerblichen Immobilien und beschädigter Hausrat oder anderes Inventar(...)
  • Finanzierungsbedarf
    Als Finanzierungsbedarf bezeichnet man die Geldmittel, die über das Darlehen gedeckt werden sollen. Der Finanzierungsbedarf umfasst also die von einem Bauherrn oder Immobilienkäufer benötigte Darlehenssumme. Das sind die Gesamtkosten des Vorhabens abzüglich Eigenkapital, Eigenleistung und(...)
  • Finanzierungsplan
    Im Finanzierungsplan werden alle Herstellungskosten für einen Neubau bzw. alle Erwerbskosten für den Kauf einer bestehenden Immobilie und der zur Finanzierung dieser Kosten dienenden Fremd- und Eigenmittel detailliert aufgelistet. Der Finanzierungsplan ist Bestandteil des(...)
  • Flurkarte
    Die Flurkarte ist eine maßstabsgetreue Karte, die beim Katasteramt geführt wird. In der Flurkarte sind die Flurstücke mit ihren Grenzen, Nummern und Nutzungsarten dargestellt. Aus der Flurkarte wird nach Vermessung ein amtlicher Lageplan erstellt. Im Gegensatz zum amtlichen Lageplan(...)
  • Förderbetrag für Geringverdiener
    Im Rahmen des BRSG wurde ein spezieller Förderbetrag für Arbeitgeber nach §100 EStG eingeführt, die ihren geringverdienenden Arbeitnehmern eine zusätzliche arbeitgeberfinanzierte Versorgung oder zumindest einen zusätzlichen Zuschuss zur Entgeltumwandlung gewähren. Die Förderung setzt einen(...)
  • Förderung des Wohneigentums
    Die Förderung des Wohneigentums sollte zur Erhöhung der Wohneigentumsquote in Deutschland dienen. Durch öffentliche Institute wie beispielsweise die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) unterstützt der Staat mit der Vergabe von zinsgünstigen Darlehen Immobilienbesitzer und Bauherren beim(...)
  • Forward-Darlehen
    Das Forward-Darlehen, auch Vorratsdarlehen genannt, ist die Umschuldung eines Darlehens, bei dem der Ablösetermin mindestens 7 und max. 60 Monate in der Zukunft liegt. Damit sichert sich der Darlehensnehmer für seine Anschlussfinanzierung bereits heute einen Zinssatz für ein Darlehen in der(...)
  • Freibetrag bei der Grundsicherung
    Mit den Neuregelungen durch das BRSG wurde ua. für die Grundsicherung ab 2018 ein Freibetrag eingeführt. Somit wird Einkommen aus zusätzlicher Altersvorsorge bei der Berechnung der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nicht mehr voll angerechnet. Künftig wird ein monatlicher(...)
  • Fremdkapital
    Als Fremdkapital werden alle Mittel bezeichnet, die bei einer Finanzierung von Dritten zur Verfügung gestellt werden. Im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung ist das Fremdkapital die Differenz zwischen den Gesamtkosten des Vorhabens und dem vorhandenen Eigenkapital. Das(...)
  • g

  • Geldbeschaffungskosten
    Zu den Geldbeschaffungskosten oder Finanzierungskosten gehören alle Kosten zur Kreditbeschaffung. Das sind beispielsweise: BearbeitungskostenProvisionen für die Vermittlung von DarlehenGutachterkostenNotargebührenGrundbuchgebühren für die Eintragung der(...)
  • Gemarkung
    Eine Gemarkung ist eine Flächeneinheit des Grundbuchs (Katasters) und besteht aus mehreren zusammenhängenden Flurstücken bzw. Grundstücken, die zu einem Nummerierungsbezirk zusammengefasst werden. Dabei kann die Gemarkung mehrere Flure umfassen und wird nach ihrer Lage mit dem sogenannten(...)
  • Gemeinschaftseigentum
    Der Begriff Gemeinschaftseigentum wird bei Immobilien in der Regel im Zusammenhang mit Eigentumswohnungen verwendet. Als Gemeinschaftseigentum werden die Gebäudeteile bezeichnet, an denen alle Miteigentümer ein gleiches Anrecht haben. Das sind Teile, die für den Bestand und die Sicherheit des(...)
  • Gesamtlaufzeit
    Die Gesamtlaufzeit eines Darlehens ist der Zeitrahmen zwischen der Auszahlung des Kreditbetrages und der vollständigen Rückzahlung einschließlich aller Zinsen und Kosten. In der Regel wird die Gesamtlaufzeit bereits im Vorfeld zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer vereinbart und im(...)
  • Gesamtschuldner
    Gesamtschuldner sind alle Darlehensnehmer eines Kredits. Wenn also ein Darlehensvertrag von mehreren Darlehensnehmern unterzeichnet wurde, so haften diese für die vollständige Darlehenssumme gesamtschuldnerisch. Das heißt, dass jeder einzelne Darlehensnehmer unabhängig von den anderen zur(...)
  • Gesellschafter-Geschäftsführer
    Auf Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) einer Kapitalgesellschaft findet das BetrAVG Anwendung, wenn ihnen „aus Anlass einer Tätigkeit für ein Unternehmen“ Leistungen der betrieblichen Altersversorgung zugesagt werden. Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt bei Allein- und(...)
  • Gleichbehandlung
    Versorgungsansprüche von Arbeitnehmern können sich aus dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz ergeben, der im BetrAVG ausdrücklich als Anspruchsgrundlage genannt ist (§ 1b Abs. 1 S. 4 BetrAVG). Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Bestimmungen, die bei der Gewährung(...)
  • Globalgrundschuld / Globalbelastung
    Wenn auf mehreren Grundstücken eine Grundschuld eingetragen ist, um eine Finanzierung abzusichern, spricht man von einer Globalgrundschuld oder Globalbelastung. Eine Globalgrundschuld liegt demnach vor, wenn ein Grundpfandrecht auf mehreren Grundstücken lastet. Dabei haftet jedes(...)
  • Grundbuch
    Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, das beim zuständigen Amtsgericht (Grundbuchamt) geführt wird und Auskunft über alle wichtigen Daten der Grundstücke des Amtsgerichtsbezirks gibt. Es gibt unter anderem Auskunft über die Größe und Nutzungsart eines Grundstücks sowie die(...)
  • Grundbuchamt
    Das Grundbuchamt ist eine Abteilung des Amtsgerichtes. Hauptaufgabe des Grundbuchamtes ist das Führen und Pflegen der Grundbücher. In den Grundbüchern sind alle im Amtsgerichtsbezirk liegenden Grundstücke erfasst. Sie geben unter anderem Auskunft über die Größe und Nutzungsart eines(...)
  • Grundbuchauszug
    Der Grundbuchauszug ist die Abschrift des vollständigen Grundbuchblattes mit allen zum Grundstück bestehenden Eintragungen. Ein Grundbuchblatt besteht aus: Deckblatt (Bezeichnung Amtsgericht/ Grundbuchamt/ Blattnummer)Bestandsverzeichnis (Lage, Größe und Rechte eines(...)
  • Grundbucheinsicht
    Beim Grundbuchamt kann jeder bei berechtigtem Interesse das Grundbuch einsehen und über das Grundbuchblatt alle wichtigen Daten wie Größe, Nutzung, Eigentumsverhältnisse und Belastungen eines Grundstücks in Erfahrung bringen. In der Regel bekommen Kaufinteressenten und die Eigentümer des(...)
  • Grunddienstbarkeit
    Als Grunddienstbarkeiten werden Rechte am betreffenden Grundstück zu Gunsten Dritter verstanden. Der Eigentümer des belasteten (dienenden) Grundstücks ist durch die Grunddienstbarkeit verpflichtet, die „Benutzung“ durch den Berechtigten auf seinem Grundstück zu dulden. Grunddienstbarkeiten(...)
  • Grunderwerbsteuer
    Die Grunderwerbsteuer wird immer dann fällig, wenn ein bebautes oder unbebautes Grundstück in Deutschland erworben wird. Sie muss allerdings auch beim Kauf einer Eigentumswohnung entrichtet werden. Der Prozentsatz dieser Steuer kann von den einzelnen Bundesländern bestimmt werden und liegt in(...)
  • Grundflächenzahl
    Die Grundflächenzahl ist eine im Bebauungsplan festgelegte Größe und gibt an, wie groß die Grundfläche eines Gebäudes im Verhältnis zur Grundstücksfläche sein darf. Bei einer Grundflächenzahl von 0,5 dürften beispielsweise 50% des Grundstücks bebaut werden. Dabei sind allerdings die(...)
  • Grundpfandrecht
    Unter einem Grundpfandrecht versteht man das Pfandrecht an einem Grundstück. Zu den Grundpfandrechten gehören Grundschuld, Hypothek und Rentenschuld. Grundpfandrechte dienen unter anderem als Sicherheit für ein Darlehen bzw. einen Kredit. Der Kreditgeber lässt das Grundpfandrecht als(...)
  • Grundschuld
    Die Grundschuld ist das von Banken oder anderen Darlehensgebern bevorzugte Grundpfandrecht zur Absicherung eines Darlehens, insbesondere einer Immobilien- bzw. Baufinanzierung. Die Grundschuld wird in Abt. III des Grundbuches eingetragen und ermöglicht es dem Gläubiger (Kreditgeber), das(...)
  • Grundschuldabtretung
    Grundschuldabtretung bedeutet, dass eine in Abt. III des Grundbuchs eingetragene Grundschuld zur Sicherung eines Darlehens an einen anderen Gläubiger abgetreten wird. Das geht, weil die Grundschuld nicht an eine bestimmte Forderung gebunden ist. So kann die Grundschuld beispielsweise zur(...)
  • Grundschuldbestellung
    Mit der Grundschuldbestellung wird die Eintragung einer Grundschuld in das Grundbuch beantragt. Damit stimmt der Grundstückseigentümer der Belastung seines Grundstückes zu Gunsten eines Dritten zu. In der Regel wird eine Grundschuld bestellt, um ein Darlehen abzusichern. Die(...)
  • Grundschuldbestellung
    Mit der Grundschuldbestellung wird die Eintragung einer Grundschuld in das Grundbuch beantragt. Damit stimmt der Grundstückseigentümer der Belastung seines Grundstückes zu Gunsten eines Dritten zu. In der Regel wird eine Grundschuld bestellt, um ein Darlehen abzusichern. Die(...)
  • Grundschuldzins
    Neben der Grundschuld wird oft zur Absicherung eines Darlehens noch der sogenannte Grundschuldzins im Grundbuch (Abt. III) eingetragen. Er dient dem Darlehensgeber als zusätzliche Sicherheit bei Zahlungsunfahigkeit des Darlehensnehmers. Mit dem Grundschuldzins sollen Verpflichtungen des(...)
  • Grundschuldzins
    Neben der Grundschuld wird oft zur Absicherung eines Darlehens noch der sogenannte Grundschuldzins im Grundbuch (Abt. III) eingetragen. Er dient dem Darlehensgeber als zusätzliche Sicherheit bei Zahlungsunfahigkeit des Darlehensnehmers. Mit dem Grundschuldzins sollen Verpflichtungen des(...)
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
    Menschen, die die Altersgrenze erreicht haben oder wegen dauerhafter Erwerbsminderung aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind und ihren Unterhalt nicht selbst bestreiten können, haben Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach §§ 41 ff. SGB XII. Die Grundsicherung(...)
  • Grundsteuer
    Eigentümer von Grundvermögen sind verpflichtet, jährlich eine Grundsteuer an die zuständige Gemeinde zu zahlen. Bemessungsgrundlage hierfür ist der Einheitswert und der individuelle Hebesatz der Gemeinde. Da die Grundsteuer eine sogenannte Realsteuer ist, spielen die persönlichen(...)
  • Grundsteuer
    Eigentümer von Grundvermögen sind verpflichtet, jährlich eine Grundsteuer an die zuständige Gemeinde zu zahlen. Bemessungsgrundlage hierfür ist der Einheitswert und der individuelle Hebesatz der Gemeinde. Da die Grundsteuer eine sogenannte Realsteuer ist, spielen die persönlichen(...)
  • Grundstück
    Als Grundstück wird ein räumlich abgegrenzter, durch Vermessung definierter Teil der Erdoberfläche bezeichnet. Grundstücke sind im Grundbuch auf einem gesonderten Grundbuchblatt oder unter einer eigenen Nummer auf einem gemeinschaftlichen Grundbuchblatt verzeichnet und bestehen aus einem oder(...)
  • Grundstück
    Als Grundstück wird ein räumlich abgegrenzter, durch Vermessung definierter Teil der Erdoberfläche bezeichnet. Grundstücke sind im